Tigerin Thaya musste unerwartet eingeschläfert werden

Die vierjährige Malaiische Tigerin „Thaya“ musste am Nachmittag des 30. Juli 2015 unerwartet eingeschläfert werden.

Die vierjährige Malaiische Tigerin „Thaya“ musste am Nachmittag des 30. Juli 2015 unerwatet eingeschläfert werden. Aufgrund einer auffälligen Umfangsvermehrung am Bauch kam Thaya am Morgen in die Kleintierklinik der Freien Universität Berlin, wo ein inoperabler Abs-zess festgestellt wurde.


Erste Röntgen- und computertomographische Untersuchungen sowie die anschließende Punktion ließen zunächst ein gutartiges Geschwulst des Fettgewebes (Lipom) vermuten. Woraufhin Prof. Dr. Leo Brunnberg, Chef der Kleintierklinik und Aufsichtsratsmitglied des Berliner Zoos, Tigerin Thaya einer Bauchoperation unterzog – die vermeintlich gutartige Geschwulst entpuppte sich jedoch als infizierter Abszess.


Die massive Eiteransammlung in der Bauchhöhle sowie der inoperable Zustand des Abszes-ses führten zu dem Entschluss, Tigermädchen Thaya zu erlösen und sie nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen. Um die Ursache für die Erkrankung, sowie den Erreger zu ermitteln, erfolgen derzeit Untersuchungen durch das Institut für Tierpathologie der Freien Universität Berlin.
Thaya (geb. 10.08.2011) kam im November 2012 aus dem Tierpark in den Zoo und lebte hier gemeinsam mit den Tigerinnen Mandalay und Salween. Aufgrund der anstehenden Um-bauarbeiten im Raubtierhaus zogen die beiden Artgenossinnen im Mai 2015 nach Frankreich: Mandalay in den Zoo von Mervent, Salween nach Nesles.


Voraussichtlich ab 2017, nach dem Umbau des Raubtierhauses, plant der Zoo Berlin wieder Amurtiger zu halten.
 

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