Zoo Tier-News

Was kleine Pandas vom Schlafen abhält

Panda mit Schluckauf im Zoo Berlin

„Hicks… Hicks… Hicks“ – so ein Schluckauf kann ganz schön anstrengend sein! Während der jüngere Nachwuchs der beiden Panda-Zwillinge wieder einmal mit der Müdigkeit kämpft, hält ihn ein kleiner Schluckauf kurzzeitig in Schach. Dabei ist es höchste Zeit für das nächste Nickerchen. Schließlich muss sich der kleine Bär von den ersten Fortbewegungsversuchen ausruhen. Was aktuell noch mehr wie robbende Schwimmbewegungen aussieht, soll schon bald zum Laufen, gar Herumtollen werden. Gut, dass am Ende die Müdigkeit siegt – schlaf gut, kleiner Panda!

Mit dem Alter von fast drei Monaten ist nicht nur der nächste Meilenstein in dem jungen Leben des Panda-Nachwuchses bald geschafft, auch bringen die Zwillinge nun schon jeweils knapp 5 kg auf die Waage.

Hintergrund:
Im Zoo Berlin leben seit Sommer 2017 Deutschlands einzige Große Pandas. Am 31. August 2019 hat Panda-Dame Meng Meng zwei Baby-Pandas (Gewicht: 186 g und 136 g) zur Welt gebracht. Der Vater Jiao Qing (9) ist an der Aufzucht – wie für Große Pandas typisch – nicht beteiligt. Nach der letzten Zählung des weltweiten Bestandes geht man von nur noch etwa 1.864 ausgewachsenen Großen Pandas im natürlichen Lebensraum aus. Daher wird der Panda auf der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft. Der Zoo Berlin zahlt eine jährliche Leihgebühr für die seltenen Bambusbären, welche zu 100 Prozent in den Artenschutz fließt. Mit dem Beitrag wird Zucht, Schutzmaßnahmen und Wiederauswilderung der Großen Pandas finanziert. Pate der beiden Pandas Meng Meng und Jiao Qing ist die Berliner Volksbank.