Zoo-PM

Pack die Badehose ein!

Tiere im Zoo Berlin bekommen erfrischende Abkühlung

Wasser marsch! Die Tiere im Zoo Berlin trotzen den warmen Temperaturen und freuen sich über eiskalte Abwechslung. Die kleine Elefantenkuh Anchali (7) genießt die kühlende Erfrischung sichtlich. Freudig streckt sie ihren Rüssel dem kühlen Nass entgegen. Anschließend schafft ein Bad im feuchten Lehm zusätzliche Abkühlung. Die grauen Riesen trinken außerdem bis zu 100 Liter täglich.

Für die Erdmännchen gibt es einen eisgekühlten Cocktail mit Fleischhappen und Weintrauben. Mit Hilfe ihrer vier Zehen, die sie wie kleine Schaufeln einsetzen, bearbeiten sie gekonnt die erfrischende Eisbombe um an die im Inneren versteckte Köstlichkeiten zu gelangen. In ihrer ursprünglichen Heimat, den Trockengebieten und Savannen im Süden Afrikas, klettern die Temperaturen gerne mal etwas höher. „Die meisten unserer Tiere kommen mit der Hitze sehr gut klar, der Großteil von ihnen kommt ohnehin aus warmen Regionen“, erklärt Kurator Dr. Tobias Rahde. „Durch die zahlreichen großen Bäume finden sowohl Tiere als auch Besucher bei uns im Zoo immer ein schattiges Plätzchen“, ergänzt er. Bei den Zwergottern sorgt die kühlende Überraschung für ein richtiges Durcheinander. Die aus Südostasien stammenden kleinen Raubtiere kabbeln miteinander, kommunizieren mit einer Reihe von Lauten und können die kleinen Eisbomben kaum abwarten. Kein Wunder: Sie enthalten mit Muschelfleisch und Sprotten ihre Lieblingsspeise.

Aber auch für die Tiere, die aus kälteren Gefilden stammen, ist gesorgt: Die beiden Pandas Meng Meng (5) und Jiao Qing (8) können sich bei Bedarf im Wasserlauf auf ihrer Außenanlage abkühlen oder in die klimatisierten Innenräume zurückziehen. Andere Tierarten gehen auf Tauchstation ins kühlende Wasser oder ziehen sich in wohltemperierte Höhlen in den Felsen zurück. Dabei ist der kälteste Ort im Zoo Berlin das Pinguinhaus – hier können Königspinguine und Felsenpinguine ganzjährig bei rund 9 Grad die Kälte genießen.