Zoo-PM

Muntere Maisha

Der Spitzmaulnashorn-Nachwuchs im Zoo Berlin hat einen Namen.

Verspielt und neugierig entdeckt das kleine Spitzmaulnashorn mittlerweile täglich die Außenanlage im Zoo Berlin. Nun darf sich der selbstbewusste Nachwuchs auch über einen Namen freuen: „Maisha“ soll das Nashornmädchen heißen.

Es bedeutet „Leben“ und kommt aus der ostafrikanischen Sprache Suaheli. Das gut einen Monat alte Nashornjungtier macht dem Namen schon jetzt alle Ehre. Schließlich zeigte sich die kleine Maisha bereits vor etwa zwei Wochen völlig selbstbewusst zum ersten Mal den Zoo-Besuchern und erkundete eigenständig die Außenanlage, während Mutter Maburi (16) den Stall nicht verlassen wollte. Bis heute ist Maisha für ein junges Spitzmalnashorn sehr selbstsicher unterwegs. „Das kleine Nashornmädchen hat nicht nur ein großes Interesse an ihrem Umfeld, sondern entwickelt sich auch sonst prächtig“, freut sich Tierarzt und Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Sie bringt mittlerweile rund 50 kg auf die Waage und hat damit ihr Geburtsgewicht schon mehr als verdoppelt.“ Spitzmaulnashörner können ausgewachsen bis zu 1,3 t schwer werden.

Als Pate von Mutter Maburi und ihrem Jungtier hatte die Berliner Sparkasse zur großen Namenssuche aufgerufen. Hunderte Vorschläge wurden vor allem über die Social-Media-Kanäle der Sparkasse und des Zoos abgegeben. Schließlich konnte man sich gemeinsam auf den Namen Maisha einigen.

Da nasskaltes Wetter nichts für kleine Spitzmaulnashörner ist, werden Maburi und ihr Jungtier in den Wintermonaten meist nur stundenweise auf der Außenanlage für die Zoo-Besucher zu sehen sein.