Zoo Tier-News

Ein Herz für Pandas

Der Zoo Berlin ist erneut für den Giant Panda Award nominiert

Seit rund 1,5 Jahren begeistern die beiden Pandas Meng Meng und Jiao Qing die Zoo-Besucher, nun wurde der Zoo Berlin erneut für den Giant Panda Award nominiert. Die beliebte Auszeichnung wird seit 2012 jährlich an Organisationen oder engagierte Einzelpersonen verliehen, die sich für den Panda-Schutz engagieren. Nachdem der Zoo Berlin im Jahr 2018 fünffach mit dem Award ausgezeichnet wurde, ist der artenreichste Zoo der Welt dieses Jahr für vier Kategorien nominiert:

•    Meng Meng in der Kategorie
Panda-Persönlichkeit des Jahres (Panda personality of the year)

•    Jiao Qing in der Kategorie
Beliebtester Panda außerhalb Chinas (Favorite panda outside of china)

•    Der Panda Garden in der Kategorie
Schönste Panda-Anlage in einem Zoo (Most beautiful panda zoo enclosure)

•    Das Tierpfleger-Team in der Kategorie
Panda-Tierpfleger des Jahres (Panda Keeper oft he Year)

Eine vollständige Liste der Kategorien und Nominierungen sind unter folgendem Link zu finden:

http://www.GiantPandaGlobalAwards.com

Unter diesem Link können die Panda-Fans auf der ganzen Welt bis zum 10. Februar 2019 abstimmen, wer die beliebten Awards erhalten wird. „Wir freuen uns natürlich sehr über die Nominierungen für den Giant Panda Award. Unsere Pandas Meng Meng und Jiao Qing sind wichtige Botschafter ihrer Artgenossen in der Wildbahn“, verkündet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Die Verleihung des Giant Panda Award soll den umfangreichen Schutzmaßnahmen der Großen Pandas in China sowie Bildungs- und Forschungsprojekte auf der ganzen Welt mehr Aufmerksamkeit verschaffen.

Gefährdung der Pandas

Die als Heiligtümer verehrten Großen Pandas sind wie kein anderes Tier zum Symbol des Artenschutzes geworden. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und Nadelwäldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte große Pandazählung der staatlichen Forstbehörde Chinas zeigte, lebten im Jahr 2014 mindestens 1.864 Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Trotz erfolgreicher Schutzbemühungen ist das Überleben der Tiere in ihren natürlichen Lebensraum noch immer nicht gesichert. Vielmehr wird der Große Panda immer noch als „gefährdet“ in der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.