Chileflamingo

(Phoenicopterus chilensis)

Flamingos setzen ihren einzigartigen Schnabel wie eine Schöpfkelle ein und lassen das Wasser durch eine Art Filter am Rand des Schnabels entweichen, zurück bleiben die winzigen Lebewesen aus dem Wasser. Ihre Federfärbung erhalten die rosaroten Vögel mit den langen Hälsen aus der Nahrung: Kleine rötliche Krebse sind dafür verantwortlich. Die Leber der Flamingos verwandelt die Farbstoffe in winzige Teile, welche dann in ihre Federn wandern.

STECKBRIEF

Herkunft
westliches und südliches Südamerika

Lebensraum
Seen, Sümpfe, Lagunen

Nahrung
kleine Krustentiere,
Larven, Wasserinsekten und Algen

Bestand
potenziell gefährdet

Größe
1,20 -bis 1,40 m

Gewicht
bis zu 3,8 kg

Brutzeit
28-32 Tage

 

Nur nicht einknicken!
Flamingos können ohne Muskelkraft auf einem Bein stehen. Wird es gestreckt, verriegelt sich eine Art Scharnier im Kniegelenk und sie stehen wie auf einem Pfahl. Flamingos können sogar im Stehen schlafen!

Darf ich bitten?
Der Balztanz von Flamingos kann es locker mit den Debütanten des Wiener Opernballs aufnehmen.
Kerzengerade aufgerichtet marschieren Männchen und Weibchen in der Gruppe nahezu synchron umher.
Die Männchen demonstrieren Fitness, indem sie „salutierend“ ihre prächtigen Flügel präsentieren –
je kräftiger, desto fitter!

Schon gewusst, dass...

... Flamingos ihr rosafarbenes Gefieder ihrer Leibspeise verdanken – Krebsen und Algen, die den Farbstoff Karotin enthalten.

... und sie elegante Flieger sind, sie jedoch Anlauf nehmen müssen, um abheben zu können?