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10.12.2018Frau siehe E-Mail

Anbei meine unbeantwortete E-Mail über info Tierpark Berlin an Sie vom 05.12.18 Beschwerde über einen Zugführer der Elektrobahn Sehr geehrter Herr Tierparkdirektor Knieriem, ich komme aus dem Bezirk Rostock und könnte sehr wohl in den Tierpark Rostock mit meiner 2 1/2 jährigen Enkelin gehen, habe mich aber schon vor mehr als zwei Jahren für eine Jahreskarte in den Berliner Tierpark entschieden, weil es hier eine Elektroeisenbahn gibt, in der ich mit meiner Enkelin auch den Rundgang durch den ganzen Tierpark schaffe. Ich habe einen Schwerbehindertenausweis mit dem Kennzeichen "G", worüber ich den Zugführer vom 01.12.2018 schon mehrfach informiert hatte, trotzdem ist es am 01.12.2018 um 14.00 Uhr schon wieder zu einem Vorfall, immer bei diesem Fahrer gekommen und ich kann diese Erniedrigung und Diskriminierung mir und meiner kleinen Enkelin nicht mehr zumuten und möchte von Ihnen entweder eine Änderung in seinem Verhalten uns beiden gegenüber erreichen oder eine Rückzahlung meiner Jahreskartengebühr und ich verzichte auf den Berliner Tierpark. Folgendes: Durch meine Schwerbinderung (LWS nicht mehr reparabel) bin ich auf eine Stütze angewiesen, diese hatte ich bis zur letzten Jahreskarte mit einem winzigen Buggy, auf dessen Rahmen ich mich aufstützen konnte und den ich so zusammenklappen konnte, das ich ihn auf meinen Schoß nehmen konnte und er nicht mehr Platz in Anspruch nahm. Trotzdem hatte nur dieser eine Fahrer ständig ein Theater gemacht und wollte mich nicht mitnehmen, er bestand darauf, dass ich den winzigen Buggy am Startplatz, damals Eingang Schloß stehen lassen und ich ihn dort anschließen sollte. Ich kann sie aber nicht am Ort lassen, weil ich sie als Stütze brauche, um vorwärts zu kommen, wenn ich dem Kind auch den ganzen Tierpark zeigen möchte, das kapiert dieser Mensch nicht, meinen Ausweis wollte er nicht sehen. Mitte August kaufte ich eine neue Karte, Nr. 227077, gültig bis 14.08.19. Ich hatte am Kauftag der Karte bereits an der Haltestelle Terassencafe Kakadu Platz genommen, meinen winzigen Buggy zusammengeklappt auf dem Schoß, da kam er mit einer langen Diskussion, er könnte mir die Mitnahme auch verweigern und wollte mich aus dem Zug zerren, ich habe es mir nicht gefallen gelassen und meine kleine Enkelin war ganz geschockt deswegen, da ließ er von ab und verlangte dann, dass ich den Buggy auseinanderklappen sollte und auf den Fußboden stellen, im Mittelbereich, es war kein anderes Behindertenfahrzeug und kein anderer Kinderwagen in der Nähe. Später war der Behindertenbereich dann auch immer verschlossen, bis er kam um ihn aufzuschließen. Jetzt, am 01.12.2018, mein Sohn ist inzwischen in Berlin umgezogen, ich hatte eine weite Anfahrt um in den Tierpark mit meiner Kleinen zu gehen, mußte auch den Haupteingang nutzen und nach wenigen Schritten, etwa keine halbe Stunde, das Rauptierhaus war auch geschlossen, mußte ich zurück und landete dann an der Haltestelle Kakadu. Meine Kleine ist inzwischen auf dem Laufrad und ich mit Walkingstöcken, da ich nicht anders vorwärts komme und fragte den Fahrer um 14.00 Uhr, ob ich denn mitfahren dürfte, ich hatte höllische Rückenschmerzen, konnte keinen Schritt mehr gehen. Die Sattelhöhe vom Laufrad ist 40 cm hoch, Lenker 40 cm breit, Gesamtlänge des Laufrades, (bei dem man das Vorderrad noch abklappen kann), keine 80 cm. Er meinte, ich mache immer wieder den gleichen Fehler, ich sollte das Laufrad dort stehen lassen, er würde es anschließen und ließ mich so partu nicht mitfahren. Es waren nur zwei Leute im ganzen Zug hinten, kein einziger Behindertenmensch und ich fragte, warum er denn das immer tut, er meinte, dass er den Leuten das erklären müßte. Ich kann das aber nicht stehenlassen, wenn ich der Kleinen den Tierpark auch mal zeigen will, denn auf dem Laufrad kommt sie wunderbar vorwärts, ist schnell und macht keine Spirenzchen, während sie zu Fuß in dem Alter nicht immer gehen will und ich mit meinen Stöcken sie nicht auch noch ziehen oder geschweige tragen kann. Außerdem hatte ich noch eine weite Rückfahrt mit der S-Bahn in Berlin und einem Bus, wenn dann am Laufrad was fehlt, währe ich absolut nicht in der Lage, wieder nach Hause zu kommen. Ich heulte natürlich gleich wieder wegen der Schmerzen und der Uneinsichtigkeit und die Kleine war wieder geschockt und sagte zu Hause gleich, das der Tierpark nicht schön war. Ich will ihr das nie wieder zumuten. Ich fragte dann diesen Menschen wo es zum Hauptausgang geht und quaelte mich zum Bus. Bitte klären Sie das dringend und sorgen dafür, dass sich das ändert. Mit freundlichen Grüßen