Festlicher Empfang der Panda-Bären am Flughafen.

Interessiert schauen sich die beiden schwarz-weißen Bären aus Fernost um, den 12 Stunden langen Flug aus Chengdu haben Meng Meng (3) und Jiao Qing (7) offensichtlich gut überstanden. Immerhin sind die beiden mit der Lufthansa Cargo auch quasi 1. Klasse geflogen – inklusive Rundumbetreuung durch Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs und ihren beiden mitgereisten chinesischen Tierpflegern. Die erste medizinische Untersuchung auf deutschem Boden durch den Flughafen-Veterinär haben die zwei Neu-Bärliner auch ohne jegliche Beanstandung gemeistert. Den ganzen Rummel um ihre Person dürfte die beiden Pandas eigentlich auch nicht verwundern, immerhin werden Panda Bären in China wie Popsternchen verehrt.

Zur Begrüßung der beiden Pandas verkündet der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller im Cargo Center am Flughafen Berlin Brandenburg: „Es war mir ein persönliches Anliegen unsere beiden Neuberliner zu begrüßen. Wir freuen uns, dass Berlin nun um eine tolle Attraktion reicher ist“. Seine Exzellenz, der chinesischen Botschafter Shi Mingde, nahm die Ankunft von Meng Meng und Jiao Qing zum Anlass um das Phänomen Panda zu erläutern: „Pandas haben in China praktisch den Status eines Nationalschatzes. Ein China ohne Pandas ist schlicht nicht vorstellbar, daher haben Erhalt und Schutz der Tiere höchste Priorität.“

Steckbrief: Berliner Pandas

Ein rundes Gesicht und eine kurze Schnauze? Das ist eindeutig Panda-Weibchen Meng Meng („Träumchen“)! Die korrekte Aussprache haben die Berliner Tierpfleger auch schon fleißig geübt, sie lautet "Möng Möng". Die sanftmütige Bärin wurde am 10. Juli 2013 in Chengdu geboren und wiegt ca. 77 kg.

Das Panda-Männchen Jiao Qing (sprich: Jiao Tsching), was so viel wie „Schätzchen“ bedeutet, ist am 15. Juli 2010 in Chengdu geboren und bringt ganze 108 kg auf die Waage. Er ist nicht nur ziemlich neugierig und schelmisch, sondern gilt – für einen Panda - auch als verhältnismäßig aktiv. Wie es sich für einen echten Panda-Bären gehört, äußert er sich lautstark, sollte der Bambus mal zu lange auf sich warten lassen.

Berlin im Panda-Fieber

Ein bisschen müssen sich Bären-Fans jedoch noch gedulden: „Die Pandas werden sich in den kommenden Tagen von ihrer langen Reise erholen und sich erstmal mit ihrer neuen Umgebung vertraut machen“ erklärt Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Ab dem 6. Juli werden die Pandas dann auch für alle Zoo-Besucher auf ihrer über 5000 qm großen Anlage mit Kletterpark und Berglandschaft zu sehen sein“, ergänzt Aufsichtsratsvorsitzender Frank Bruckmann.

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Kommentare

25.06.2017Günter Heißler

In Anwesenheit dem chinesischen Botschafter kein Kommentar!