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Afrikanischer Löwe Paule wegen Altersschwäche eingeschläfert

Der siebzehnjährige Afrikanische Löwe Paule musste am Vormittag des 21. September 2015 eingeschläfert werden. Paule baute zuletzt immer mehr ab, sein Bewegungsapparat war stark eingeschränkt.

Für Großkatzen sind 17 Jahre ein stolzes Alter – durchschnittlich werden in Zoos lebende Tiere zwischen zwölf und fünfzehn Jahre alt. Paule hatte zuletzt starke Probleme mit seinen Hinterläufen, konnte nur schwer auftreten und sich kaum mehr abstützen. Zudem war es ihm unmöglich, seinen Urin zu halten. Typische Alterserscheinungen, die am Sonntag in einem Zusammenbruch des einst so stolzen Tieres endeten.

Um diesem Leiden ein Ende zu setzen, wurde Paule nach eingehender veterinärärztlicher Prüfung am Morgen darauf eingeschläfert. Derzeit wird der Afrikanische Löwe im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) untersucht.

„Meine Familie und ich sind traurig, uns hat Paule rund um die Uhr begleitet. Er war ein stolzer Löwenkater, der uns schon morgens mit seinem Brüllen geweckt hat. Jetzt fehlt er sehr“, so Dr. Andreas Knieriem, Zoodirektor.

Paule kam am 21. Februar 1998 im Zoo Berlin zur Welt, seine Eltern waren Rudi und Babsi. Derzeit leben noch die Löwinnen Aketi (geboren 2007 in Wuppertal) und Amira (geboren 2004 in Neuwied) im Zoo Berlin.