Willkommen im Zoo-Blog

Hintergrund-Geschichten, Wissenswertes und Kurioses aus der Tierwelt. Artenschutz, Forschung, Bildung und Erholung sind unsere Hauptaufgaben. Der Zoo-Blog zeigt die bunte Palette an Themen, die ein Zoo das ganze Jahr über zu bieten hat.

Mit Frauenpower gegen Wilderer

Die Black Mamba wurde im Jahr 2013 gegründet, um die Balule Nature Reserve zu schützen und die Wildschutzstaffel wächst stetig, um immer größere Gebiete abdecken zu können. "Schnell, giftig und sehr aggressiv, wenn sie angegriffen wird" ist laut den Parkbehörden die namensgebende Schlange – dies trifft auch auf die Wildhüterinnen zu.

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Zu Besuch bei der alten Dame

Die Zootiere gratulieren einer der beiden ältesten Gorilla-Damen der Welt zu ihrem runden Jubiläum. Und weil der 60. Geburtstag etwas ganz Besonderes ist, haben sie sich etwas Originelles einfallen lassen: Die Geburtstagswünsche gehen in diesem Jahr über das einfache „Happy Birthday“ oder „Herzlichen Glückwunsch“ hinaus. Jedes Tier gratuliert in der Landessprache, seiner ursprünglichen Heimat und erinnert damit an die Botschafterrolle, die es für seine Verwandten einnimmt.

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Das blaue Band des Frühlings

Die Sonne scheint, die Pflanzen sprießen und die Berliner mutieren zu Frischluft-Junkies. Im Tiergarten wird geradelt, gespielt, gesonnt und der Frühling verwandelt die grüne Lunge der City West in ein blaues Blumen-Meer. Auch nebenan treibt die Natur es bunt – und das nicht zuletzt weil die Zoo-Gärtner täglich im Einsatz sind, um Blütenpracht und sattes Grün richtig zur Geltung zu bringen.

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Keine Zeit für Langeweile ...

Gorilla-Dame Djambala lässt nicht locker – mit viel Geschick schiebt sie die Erdnuss mit einem dünnen Stöckchen bis diese durch ein kleines Loch in die darunter liegende Ebene fällt. So arbeitet sie sich Stück für Stück voran, bis das Objekt der Begierde schließlich in ihrer großen Gorilla-Hand landet. So ein Futterautomat fordert einiges an Konzentration und Geschicklichkeit.

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Abenteuer erster Klasse

Einen Vorgeschmack auf den Zoo Berlin gibt es jetzt schon einige hundert Meter vor dem Eingang. Wir stellen in unserem Blog die tierischen Hauptdarsteller vor, die in (Über-)lebensgröße das Warten am Bahnhof schöner machen.

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Kapitel 7

„Indes stieg der Geruch von dem süssen Mus hinauf an die Wand, wo die Fliegen in grosser Menge sassen, so dass sie herangelockt wurden und sich scharenweis darauf niederliessen.“ Das tapfere Schneiderlein ärgert sich so sehr, dass die Fliegen sein kostbares Pflaumenmus vernaschen, dass es wütend nach ihnen schlägt – und einen Volltreffer landet: Sieben auf einen Streich! Und mit dieser Leistung geht der Fliegenjäger ganz zu recht hausieren, denn selbst eine Fliege mit Küchenhandtuch oder Klatsche oder gar mit der Hand zu erwischen erfordert schon sehr viel Geschick und Schnelligkeit. Aber warum ist es eigentlich so schwer eine Fliege zu fangen und warum sind die kleinen, lästigen Insekten uns fast immer eine Flügellänge voraus?

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Kapitel 6

„Ihr zahmen Täubchen, ihr Turteltäubchen, all ihr Vöglein unter dem Himmel, kommt und helft mir lesen […] Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen." Vögel – und Tauben im Besonderen – waren dem armen Aschenputtel eine fleißige Hilfe, als sie die unnütze Strafarbeit ihrer Steifmutter erledigen musste - für das leere Versprechen danach auf den Ball des Königs zu dürfen.

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Kapitel 5

"Entchen, Entchen, Da steht Gretel und Hänsel. Kein Steg und keine Brücke, Nimm uns auf deinen weißen Rücken." Am Ende der abenteuerlichen Süßigkeiten-Exkursion von Hänsel und Gretel geraten sie auf dem Heimweg an einen großen See, den Sie nur mit Hilfe einer Ente überqueren können. Die kluge Gretel weiß, dass beide zusammen dem Entchen zu schwer wären, deshalb bringt das gute Tier die beiden Kinder nacheinander über den See. Doch selbst bei einem sehr kleinen Kindchen und einem ausgewachsenen Trompeterschwan - einer sehr großen Art aus der Familie der Entenvögel - ist das tierische Wassertaxi-Szenario fernab der Realität.

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Kapitel 4

Da packte sie ihn mit zwei Fingern, trug ihn hinauf und setzte ihn in eine Ecke. Als sie aber im Bett lag, kam er gekrochen und sprach: "Ich bin müde, ich will schlafen so gut wie du: heb mich herauf, oder ich sag's deinem Vater." Da ward sie erst bitterböse, holte ihn herauf und warf ihn aus allen Kräften wider die Wand: "Nun wirst du Ruhe haben, du garstiger Frosch." Als er aber herabfiel, war er kein Frosch, sondern ein Königssohn mit schönen und freundlichen Augen. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass die Königstochter den Frosch küsst, woraufhin er zurück in einen Prinzen verwandelt wird, wirft sie ihn im Originaltext tatsächlich an die Wand. Dass dies in keinem Fall der richtige Umgang mit einem hübschen, jungen Königssohn – geschweige denn mit einem Frosch ist – steht außer Frage.

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Kapitel 3

„Da ward die Prinzessin mit dem Grafen versprochen, und als der König starb, ward er König, der gestiefelte Kater aber erster Minister.“ Ein Kater macht einen armen Müllerssohn zum König und wird sein Minister. Mit List, Skrupellosigkeit und Einfallsreichtum verschafft er einem einfachen Mann zum höchsten politischen Amt und erweist sich selbst als guter Stratege mit einem Talent zur Beeinflussung anderer.

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