Poröses Erbe von Löwe, Tiger und Co.

Mit vollem Körpereinsatz wird der poröse Beton entfernt.

Betonsanierung – ganz sicher kein trockenes Thema. Ganz im Gegenteil! Denn die massiven Böden und dicken Stützen im Raubtierhaus waren über 40 Jahre einer ganz besonders starken Belastung ausgesetzt: Hunderte Liter Wasser täglich und ätzender Urin von Löwe, Tiger und Co. haben dem Material so stark zugesetzt, dass sogar die Standfestigkeit der Anlagen beeinträchtigt wurde. Über viele Jahre wurden die bis unter die Decke gefliesten Käfige der Tiere regelrecht geflutet. Diese Reinigungspraxis hat sich auch in einer extrem hohen Wasserrechnung bemerkbar gemacht. Die entstandenen Schäden mussten im Zuge des Umbaus natürlich beseitigt werden – mit einem enormen Aufwand!

Das legendäre Schild warnte Besucher im Raubtierhaus vor einer feuchten Überraschung.

Zukünftig werden Gitter und Fliesen von naturnah gestalteten Anlagen mit Panoramafenstern, Kletterbäumen, Sandkuhlen und Felsen abgelöst – und die Wasserrechnung wird in diesem Zuge auch noch entlastet...

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