Zwergflusspferd

(Pygmy Hippotamus; Choeropsis liberiensis)

Die scheuen und nachtaktiven Zwergflusspferde sind in den Wäldern und Sümpfen des westlichen Afrikas heimisch. Sie ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, Gräsern und Früchten.

STECKBRIEF

Herkunft
Westafrika, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Liberia, Sierra Leone

Lebensraum
Regenwald, an Flüssen und Seen

Nahrung
Wasserpflanzen, Laub, Triebe, Früchte, Gräser, Kräuter

 

Größe
ca. 1,60 lang

Gewicht
180 - 270 kg

Tragzeit
6 bis 7 Monate

Bestand
Stark gefährdet, geschätzt werden weniger als 3000 Tiere

 

Prima "Schwimmhilfe"
Flusspferde sind Nichtschwimmer, und haben trotzdem Schwimmhäute zwischen den Zehen! Sie verhindern das Einsinken im Schlamm, wenn sich die Kolosse am Grund abstoßen.

Steiler Zahn
Erstaunlich: Ein Flusspferd-Gebiss wächst ein Leben lang nach und wird quasi von selbst geschliffen. Die Tiere nutzen vor allem die großen Eckzähne zur Verteidigung. Zum Fressen benötigen sie es kaum. Als Pflanzenfresser rupfen sie die Nahrung mit ihren Lippen ab und zermalmen sie nur genüsslich mit den Backenzähnen. 

Wissenswertes zum Zwergflusspferd
Zwergflusspferde waren bis ins 19. Jahrhundert der Wissenschaft unbekannt. Im Gegensatz zu ihren großen Verwandten sind sie scheue Einzelgänger mit festen Revieren und gebären ihre Jungtiere an Land.