Wasserschwein

(Hydrochoerus hydrochaeris)

STECKBRIEF

Herkunft
Südamerika

Lebensraum
Überflutetes Grasland, Sümpfe

Nahrung
Gräser, Wasserpflanzen, Blätter, Nüsse, Früchte

 

Größe
ca. 1 bis 1,30 m

Gewicht
35 bis 66 kg

Tragzeit
ca. 5 Monate

 

Wissenswertes zum Wasserschwein
Die indianische Bezeichnung der Wasserschweine „Capybaras“ bedeutet „Herren des Grases“, was auch ihre Hauptnahrung verrät. Dass sie besonders gut an das Leben im Wasser angepasst sind, zeigen ihre oben am Kopf positionierten Sinnesorgane wie Nase, Augen und Ohren. So können sie fast komplett untertauchen, dabei aber immer noch sehen, riechen, hören.

Feste Nahrung schon in der Kinderstube
Capybaras sorgen einmal pro Jahr für Nachwuchs. Die kleinen Wasserschweine werden zwei Monate gesäugt, können jedoch schon kurz nach ihrer Geburt bereits dünne Pflanzenteile nagen. Eine praktische Notwendigkeit, denn die Kleinen sind nach Ende der Säugezeit auf sich gestellt, um erwachsen zu werden.

In der Not stehen sie zusammen

Sie leben in größeren Gruppen von bis zu 30 Tieren zusammen. Die genaue Zusammensetzung ist aber abhängig von der Umgebung und der Jahreszeit. Je trockener es wird, desto größer die Gruppe. Sehr selten werden Einzelgänger gesichtet – und wenn doch, dann sind es meistens junge Männchen.

Stimmt es, dass...?
Auch wenn ihr Name etwas irreführend klingt, so sind Wasserschweine keine Schweine, sondern Nagetiere. Die erreichbare Kopf-Rumpf-Länge von ca. 130 cm und mit einem Schaf vergleichbare Größe macht sie sogar zu den größten Nagetieren der Welt.