Panzernashorn

(Rhinoceros unicornis)

Nach dem Elefanten gilt das Panzernashorn als das zweitgrößte Landsäugetier der Welt. Charakteristisch für die imposanten Einzelgänger sind die gefalteten Hautplatten die den starken Körper wie eine Panzerung umgeben.

STECKBRIEF

Herkunft
Asien, früher ganz Hinterindien, heute nur noch in Schutzgebieten
Indiens, im südlichen Nepal und Bhutan

Lebensraum
bevorzugt Sumpflandschaften und Grasland

Nahrung
bis zu 150 kg Gräser, Wasserpflanzen, Blätter und Triebe täglich

 

Größe
170 bis 190 cm (Schulterhöhe)

Gewicht
2000 bis 3000 kg

Tragzeit
15 Monate

Bestand
Gefährdet, ca. 2500 Tiere

Placebo Effekt
Gemahlen gilt das Horn leider heute als Wundermittel und ist auf dem illegalen Markt teurer als Gold. Dabei besteht es lediglich aus Keratin – wie unsere Fingernägel und Haare… Der Handel ist international verboten.

Festung auf vier Beinen
Auffallend beim Panzernashorn ist seine dicke Haut. Die faltige Oberfläche, die sich quasi in „Panzerplatten“ legt und mit nietenartigen Beulen versehen ist, kann bis zu vier cm dick sein. Darunter verbirgt sich eine schützende Fettschicht.

Wissenswertes zum Panzernashorn
Panzernashörner bekommen nur alle vier bis fünf Jahre Nachwuchs. Nach rekordverdächtigen 15 Monaten, nur Elefanten haben eine noch längere Tragzeit, bringt das Nashornweibchen ein einziges Kalb zur Welt. Das Jungtier bleibt dann rund drei Jahre bei der Mutter und trinkt in der Anfangszeit um die 30 l Milch täglich. Panzernashörner sind nicht so träge wenn man durch ihr Aussehen vermuten würde - sie können bis zu 40 km/h schnell rennen.