Nasenbär

(Nasua nasua)

Der kleine Waldbewohner mit dem gestreiften Schwanz und der auffällig langen Nase hat einen sehr abwechslungsreichen Speiseplan. Neben Pflanzen und Früchten frisst der Nasenbär auch Insekten, Spinnen und Skorpione, manchmal sogar kleine Wirbeltiere wie Eidechsen oder Nagetiere. In seiner Heimat Südamerika ist er über den ganzen Kontinent verbreitet und wird auch Coati genannt - ein Name, der aus einer indianischen Sprache stammt.

STECKBRIEF

Herkunft
Südamerika

Lebensraum
bevorzugt Wälder, je nach Unterart tropische Regen- oder Trockenwälder, auch Hochgebirge

Nahrung
Insekten, Früchte, Eidechsen, Frösche, Mäuse und Eier

 

Größe
bis zu 70 cm

Gewicht
3,5 bis 6 kg

Tragzeit
ca. 2,5 Monate

Bestand
Nicht gefährdet

 

Starke Muckis
Dank sehr kräftiger Arme, Hinterbeine und Krallen sind sie flinke Kletterer. Ihre Gelenke können sie stark dehnen, was abwärts - und damit kopfüber festen Halt gibt.


Super Spürnasen
Mit den dünnen beweglichen Nasen spüren sie unter Rinden, Wurzeln und Steinen ihre Nahrung auf. Mit kräftigen Krallen wird sie herausgescharrt und geräuschvoll verzehrt.
 

Wissenswertes über den Nasenbär
Nasenbären-Männchen ordnen sich während der Paarungszeit den Weibchen unter. Nach ca. 10 Wochen Tragzeit werden bis zu 7 Jungtiere geboren. Dabei wiegen die Neugeborenen nur leichte 150 g, im Laufe seines Lebens erreicht der kleine Nasenbär dann ein Gewicht von bis zu 6 kg.