Mittelamerikanischer Tapir

(Tapirus bairdii)

Der Mittelamerikanische Tapir ist in seiner Heimat -dem tropischen Regenwald Mittelamerikas- stark vom Aussterben bedroht. Nach Schätzungen leben in freier Wildbahn weniger als 5500 Tiere. Sie leben weitgehend als Einzelgänger und ernähren sich überwiegend von Blättern, Knospen und Früchten.

STECKBRIEF

Herkunft
Südmexiko über Mittelamerika
bis Kolumbien und Ecuador

Lebensraum
Tropischer Regenwald

Nahrung
Laub, frische Triebe,
Wasser- und Sumpfpflanzen, Früchte

Bestand
Stark gefährdet

Größe
Bis zu 120 cm (Schultermaß)

Gewicht
150 bis 400 kg

Tragzeit
Etwa 13 Monate

 

Bademeister
Tapire baden und schwimmen für ihr Leben gern. So kühlen sie sich ab und flüchten vor Jaguaren und Pumas.


Steiler Zahn
Tapire sind scheue Tiere, die sich bei Gefahr blitzschnell ins Gebüsch oder sogar ins Wasser zurückzieht. Im Notfall weiß es sich jedoch zu verteidigen. Mit seinen großen Eckzähnen können Tapire sogar Krokodile und Riesenschlangen abwehren. 
 

Wissenswertes über den Mittelamerikanischen Tapir
Seine auffällig verlängerte Oberlippe ist für den Tapir ein super Greifwerkzeug. Ihr stromlinienförmiger Körperbau erleichtert ihnen das Laufen durch Dornen und Gestrüpp. Tapire können sehr gut riechen und hören, allerdings sind sie sehr kurzsichtig. Die Kommunikation findet hauptsächlich olfaktorisch über die Nase statt. Möchte ein Tapir aber einen weiter entfernten Artgenossen erreichen, stößt es ein hohes, lautes Pfeifen aus.