Mantelpavian

(Papio hamadryas)

Mantelpaviane sind sehr soziale Tiere, die auf vielfache Weise miteinander kommunizieren. Sie nutzen dabei insbesondere ihre Körperhaltung, aber auch ihre Mimik und laute Rufe. In ihrer Heimat Afrika und der Arabischen Halbinsel fühlen sie sich in felsigen Umgebungen besonders wohl.

STECKBRIEF

Herkunft
Afrika, Äthiopien bis Eritrea, Arabische Halbinsel

Lebensraum
Bevorzugt felsige Halbwüsten

Nahrung
Gräser, Kräutern,Wurzeln und Früchte sowie Insekten. Auch Echsen und Vogeleier sind willkommen.

Bestand
Nicht gefährdet

Größe
61 bis 76 cm (Kopf-Rumpf-Länge)

Gewicht
Männchen ca. 21 kg, Weibchen ca. 9 kg

Tragzeit
ca. 5,5 Monate

 

Starke Signale
Stehen die Zeichen der Damen auf Paarungsbereitschaft, schwillt ihr Hinterteil knallrot an. Beiden Geschlechtern hilft ihre leuchtende Rückseite außerdem dabei, sich unterwegs nicht aus den Augen zu verlieren – fast wie Nebelschlussleuchten.


Mich laust der Affe
Dieses Ritual dient nicht nur der Körperpflege, sondern auch der sozialen Bindung. Zudem wird angenommen, dass es eine Art Währung für gewährte Gefälligkeiten innerhalb der Gruppe darstellt.
Gibst Du mir, geb’ ich Dir… 
 

Wissenswertes über Mantelpaviane
Männliche Tiere haben eine silbergraue Fellfärbung, die Weibchen sind graubraun. Den Namen Mantelpavian stammt von der von der dichten Mähne des Männchens, die ihm wie ein Mantel bis zum Bauch reicht. Er ist sehr gesellig und kommunikativ, in der Gruppe herrscht eine klare Rangordnung – die Weibchen haben hier am wenigsten zu melden. Männchen - sehr passend auch Paschas genannt - halten sich einen Harem mit mehreren Weibchen und deren Nachwuchs.