Westlicher Flachlandgorilla

(Gorilla gorilla gorilla)

Gorillas sind die größten Menschenaffen der Welt. Sie leben zusammen in großen Familienverbänden, die von einem Silberrücken angeführt werden. Gorillas unterscheiden sich in zwei Arten, den Westlichen und Östlichen Gorillas mit je zwei Unterarten. Im Berliner Zoo kann man den Westlichen Flachlandgorilla bestaunen. Die sanften Vegetarier sind vom Aussterben bedroht, die Zahl der freilebenden Tiere hat wegen der steten Abholzung des Regenwaldes, der Jagd nach ihrem Fleisch und dem Ebola-Virus drastisch abgenommen.

STECKBRIEF

Herkunft
Westliches Zentralafrika

Lebensraum
immergrüne Regenwälder und Sumpfgebiete

Nahrung
Blätter, Rinde, Knollen, Gräser, Früchte

Bestand
ca. 95.000

Größe
1 bis 1,70 Meter

Gewicht
60 bis 180 kg

Tragzeit
8,5 bis 9 Monate

Erreichbares Alter
bis 35 Jahre in freier Wildbahn, bis 50 Jahre in menschlicher Obhut

Friedfertig mit Imponiergehabe
Gorillas haben nichts mit ihrem "King-Kong-Image" gemein. Sie leben friedlich im engen Familienverbund und sind sehr sozial. Konflikte werden durch beeindruckendes Gebrüll, Gestik und Kraftdemonstration ausgetragen.

Starker Silberrücken
Erwachsene Männchen bekommen das charakteristische silbergraue Fell am Rücken, Hüfte und Oberschenkeln. Der dominante Silberrücken führt die Gorillafamilie an und beschützt sie zum Beispiel vor Leoparden.

Schon gewusst, dass...
... Gorillas mit bis zu 200 kg Körpergewicht die größten Affen sind,

... Gorillababys 3 bis 4 Jahre lang gestillt werden

... und sie sich zum Schlafen täglich ein neues Nest aus Blättern und Zweigen bauen?