Flachlandtapir

(Tapirus terrestris)

Tapire gehören zu den lebende Fossilien unserer Erde. Schon vor 40 000 Jahren durchstreiften die Säugetiere mit der markanten Nase die vorzeitlichen Urwälder, seitdem hat sich ihr Aussehen kaum geändert. Heute lässt sich der nachtaktive Waldbewohner in vier Tapir-Arten unterteilen: das Schabrackentapir in Südostasien, das Mittelamerikanische Tapir, das Bergtapir und das Flachlandtapir.

Infos zum Mittelamerikanischem Tapir.

STECKBRIEF

Herkunft
Südamerika,tropische und subtropische Tiefebenen östlich der Anden

Lebensraum
stets in Wassernähe

Nahrung
Laub, frische Triebe,
Wasser- und Sumpfpflanzen, Früchte

Bestand
Gefährdet

Größe
2,00 -bis 2,20 m

Gewicht
150 - 250 kg, Weibchen sind größer und schwerer als Männchen

Tragzeit
13 bis 14 Monate

 

Hobbygärtner
Aufgenommene Samen gedeihen besonders gut in seinem Kot. Auf Streifzügen verbreitet und vermehrt er so die Pflanzen des Regenwaldes.
 
Gut getarnter Strampelanzug
Tapir-Weibchen bringen jeweils nur ein Jungtier zur Welt. Das Junge wird mit einem rotbraunen Fell mit hellen Tupfen und Streifen geboren, das auffällige Muster verliert es erst im Alter von fünf bis acht Monaten.

Wissenswertes zum Flachlandtapir
Tapire sind die größten heimischen Säugetiere Südamerikas. Rein optisch könnte man in ihnen einen Verwandten der Schweine vermuten, tatsächlich sind sie aber mit Nashorn und Pferd verwandt.