Erdmännchen

(Suricata suricatta)

Erdmännchen, eine Mangustenart, leben in großen Gruppen von bis zu 30 Tieren und sind in Namibia, Angola, Teilen Botsuanas und Südafrika zu Hause. Hier schlagen sie ihre Lager in unterirdischen Höhlen auf, tagsüber gehen sie in trockenen Gegenden auf Nahrungssuche.

STECKBRIEF

Herkunft
Südliches Afrika

Lebensraum
Offene Trockengebiete und Savannen

Nahrung
Insekten, Spinnentiere, Amphibien, kleine Reptilien und Vögel, Früchte, Eier

Bestand
Keine genauen Bestandsangaben vorhanden

Größe
24,5 bis 29 cm

Gewicht
620 bis 970 g

Tragzeit
ca. 2,5 Monate

Erreichbares Alter
ca. 12 Jahre

Wissenswertes zum Erdmännchen
Die tagaktiven Erdmännchen genießen nicht nur gern ein Bad in der Sonne. Sie buddeln Erdhöhlen für die Großfamilie bis zu drei Meter tief in die Erde oder jagen draußen in der Sonne Spinnen, Käfer und andere Insekten. Angeführt wird die Gruppe von einem Pärchen, bestehend aus Alpha-Männchen und Alpha-Weibchen.

Immer alles im Blick
Ein Erdmännchen der Gruppe hält immer Wache. So kann der Rest der Großfamilie in Ruhe auf Beutezug gehen oder faul in der Sonne herumliegen. Nähern sich Feinde wie Schakale oder Greifvögel, stoßen die kleinen Wachmänner ein schrilles Pfeifen aus und der Rest fegt in die Höhlen.

Viele Babys – viele Eltern

In der Gruppe kümmern sich alle erwachsenen Tiere um die Aufzucht der quirligen kleinen Erdmännchen. Rund 80 Tage werden die Babys gesäugt. Nach sechs Wochen wird bereits vorgekauter Brei zugefüttert, damit die Kleinen schnell groß und stark werden.

Stimmt es, dass…?
Ohren zu und durch! Damit beim Graben der großen Höhlen unter der Erde kein Sand in die Ohren der kleinen Säugetiere gerät, können sie diese einfach zuklappen. Beim Buddeln fungieren ihre vier Zehen wie eine kleine Schaufel, sodass die Tiere schnell vorankommen und neue Gänge und Schlafplätze anlegen können.