Starke Ranger gegen illegale Jäger

Dramatische Bestandzahlen

Aktuelle Nachrichten lassen aufhorchen: In Kenia und Tansania leben noch ungefähr 799. Ostafrikanische Spitzmaulnashörner – und mit jedem Abschuss werden es weniger … Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die imposanten Kolosse als „critically endangered“ ein, vom Aussterben bedroht. Damit steht diese Unterart des Spitzmaulnashornes kurz davor, für immer von unserem Planeten zu verschwinden. Ihr einziger Feind: Der Mensch, der sie illegal jagt.

Seit 2008 haben Wilderer fast 6.000 Spitzmaulnashörner getötet. Rund 4.000 Tiere sind die berühmten „Letzten ihrer Art“. Doch noch ist es nicht völlig zu spät. Artenschutzorganisationen und Zoos in aller Welt setzen sich dafür ein, vor allem der rücksichtslosen Wilderrei ein Ende zu bereiten. Der wichtigste Kampf: Ausbildung und Aufklärung. Denn

Aberglaube ist ihr Verhängnis

Nasenhorn ist wertvoller als Gold – wenn man an seine Wirkung glaubt… Zu feinem Pulver gemahlen gilt es in China und Vietnam, als Statussymbol und Wundermittel gegen allerlei Zipperlein. Gegen „Kater“ nach Zechgelagen, gegen Fieber und Masern und neuerdings angeblich sogar gegen Krebs.

Ein Milliardengeschäft – und eine Riesendummheit! Denn das Horn besteht wie unsere Fingernägel aus schlichtem Keratin. Entsprechend würde auch das Nägelkauen helfen… Doch viele Menschen glauben daran. Mafiöse Strukturen, Korruption sowie nachlässige Ahndung beschleunigen diesen Wahnsinn. 

Lebensversicherung Ranger

Unser Kooperationspartner Save the Rhino International setzt sich seit Jahren beharrlich und nachhaltig für den Schutz der bedrohten Spitzmaulnashörner ein, zum Beispiel in einem der ältesten Schutzgebiete Kenias, der Ol Jogi Conservancy.

Selbst in diesem Reservat sind die Tiere durch die seit 2008 stattfindende Wilderei-Krise in Ost- und Südafrika bedroht. Die Anzahl der Wildhüter muss dringend erhöht werden. Die Stiftung Zoologischer Garten Berlin sorgt mit dafür, dass die Mittel für die notwendige Ausbildung und Sicherheit von Ranger-Einheiten zur Verfügung stehen. Das Ziel: Den kriminellen Banden das Handwerk legen. Doch einfacher gesagt, als getan: Die Wilderer sind gut organisiert, schnell und kaltblütig. Nur exzellent trainierte und bestens ausgerüstete Mannschaften sind in der Lage, die Kriminellen zu stoppen.

Zusätzlich stellen hinreichende Sicherheitsmaßnahmen und angemessene Bezahlung immer wieder eine große Herausforderung dar. Schließlich setzen sich die Ranger Gefahren für Leib und Leben aus, um die Nashörner zu schützen. So ist die gemeinnützige Organisation auf Spenden angewiesen, um mit ihrer wichtigen Arbeit kontinuierlich erfolgreich zu sein.

Die Stiftung Zoologischer Garten Berlin unterstützt die Arbeit von „Save the Rhino International.“ regelmäßig finanziell. Sie können helfen!

Mit Ihrer Spende an uns unterstützen Sie auch die Arbeit von „Save the Rhino International.“ so wie viele weitere Artenschutzprojekte im Zoo und im Freiland. 


Unser Partner für dieses Projekt

Save the Rhino International

"Save the Rhino International" ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz aller fünf Nashorn-Arten verschrieben hat. Ihr Ziel ist es, die Nashörner in Afrika und Asien vor dem Aussterben zu bewahren. Das rund 230 km² umfassende Ol Jogi Conservancy in Kenia ist eines der ältesten Nashorn-Schutzgebiete Afrikas.

Weitere Informationen: www.savetherhino.org