Soforthilfe für Bonobos im Kongo

Bonobo Alive e.V. sind Wissenschaftler und Naturschützer, die sich dem Ziel verschrieben haben, den Bonobos im Kongo eine Zukunft zu schenken.

Der Bestand der Bonobos in freier Wildbahn wird derzeit auf nur noch etwa 20.000 Individuen geschätzt. Tendenz sinkend. Wie überall sonst auf der Welt gilt auch hier: Nur zusammen mit den Menschen vor Ort können Arten und ihre Lebensräume nachhaltigen Schutz erfahren. Die Stiftung Zoologischer Garten unterstützt Bonobo Alive e.V. beim Schutz der freilebenden Bonobos im Jahr 2015 mit 2.500 Euro. Das Geld hierfür stammt aus den Erträgen des Stiftungskapitals und aus zusätzlichen Spenden!

Kongo – ein Paradies für Bonobos?

Man könnte denken, es herrschen Zustände wie im Paradies im Kongobecken, dem größten zusammenhängenden Tieflandregenwald Afrikas: Anders als in vielen Gegenden Afrikas ist hier das natürliche Habitat noch weitgehend intakt. Der Holzeinschlag ist nur in den flussnahen Regionen einträglich, das Land ist dünn besiedelt und Viehzucht nahezu unbekannt. Aber dieser Schein trügt: Ausgerüstet mit automatischen Gewehren durchkämmen Wilderer die Wälder auf der Jagd nach Buschfleisch. Dabei haben sie vor allem die großen Säugerarten im Visier: Elefanten, Büffel, Bongos – und Bonobos.

Feind der Bonobos ist der Mensch

Per Gesetz sind sie geschützt. Doch Not und die Verlockung des Geldes sind groß. Deshalb werden Bonobos von Wilderern gejagt, getötet und ihr Fleisch anschließend auf lokalen Märkten verkauft. Jedes durch Wilderei getötete Tier ist ein schwerer Schlag für die Gruppe und eine Bedrohung für den Fortbestand der Art.

Aktuellen Untersuchungen zufolge ist der Bonobo-Bestand in den letzten Jahren um 40 % zurückgegangen! Schreitet diese Entwicklung fort, dann ist der Bestand im Freiland nicht zu retten. Deshalb sind im Moment ganz besonders solche Aktionen gefragt, die sofort und unmittelbar die Jagd verhindern.

Die Durchführung von regelmäßigen Patrouillen, bestehend aus Einheimischen und Parkrangern, ist ein zentrales Anliegen von Bonobo Alive. Und die Präsenz der Patrouillen zeigt Wirkung!

Hilfe für die Bonobos in Sicht: Bonobo Alive

Die Mitarbeiter von Bonobo Alive organisieren Patrouillen gegen Wilderei und beschlagnahmen illegale Tierfallen. Sie arbeiten mit der kongolesischen Naturschutzbehörde zusammen. Und sie sind unermüdlich, wenn es darum geht, das Herz der Menschen vor Ort für die Bonobos und den Schutz ihres Lebensraumes zu öffnen. Sie sind Wissenschaftler und Naturschützer, die sich dem Ziel verschrieben haben, den Bonobos eine Zukunft zu schenken.

Die Mitarbeiter von Bonobo Alive tragen das Thema Naturschutz daher in die Dorfschulen und integrieren es in den Unterricht. Die sympathischen Bonobos wirken hier als Botschafter für ihre Art, aber auch für den Erhalt der kostbaren Regenwälder im Kongo mit einer biologischen Vielfalt, die es zu schützen gilt. 

Was ist ein Bonobo?

Bonobos sind Menschenaffen und somit zusammen mit Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans unsere nächsten lebenden Verwandten. Sie leben ausschließlich in den zentralafrikanischen Tieflandregenwäldern der Demokratischen Republik Kongo – nirgends sonst.


Unser Partner für dieses Projekt

Bonobo Alive e.V.

Bonobo Alive ist eine Organisation, welche von Bonobo-Forschern ins Leben gerufen wurde, um die Bonobos und ihren Lebensraum im südwestlichen Teil des Salonga Nationalparkes, DR Kongo, zu schützen. Deshalb unterstützen die Stiftung und der Zoo Berlin die wichtige Arbeit von Bonobo Alive finanziell.

Website: http://www.bonobo-alive.org