Große Hilfe für den Kleinen Panda (WWF)

So schön, wie der auch als Roter Panda oder Katzenbär bezeichnete Kleine Panda ist, so bedroht ist auch seine Art – von der IUCN wird er als gefährdet eingestuft. Vor allem der voranschreitende Verlust ihres Lebensraums durch die wachsende Bevölkerung bedroht die Existenz der Tiere mit dem auffälligen roten Pelz, auf den es zudem noch zahlreiche Jäger abgesehen haben.

Der Lebensraum der Katzenbären schrumpft rasant

Die Hauptbedrohung des Kleinen Pandas ist die Abholzung der Bergwälder für Feuerholz, Ackerflächen und Baumaterialien. Zudem wird der Lebensraum der Tiere zunehmend durch den Straßenbau fragmentiert. Dies stört den genetischen Austausch zwischen den einzelnen Populationen, was zu erhöhter Inzuchtgefahr, erhöhtem Krankheitsrisiko durch verminderte genetische Variabilität und geringeren Reproduktionsraten durch die räumliche Isolation dieser Einzelgänger führt.

Das WWF-Schutzprojekt schützt den Kleinen Panda – Der Zoo Berlin unterstützt den WWF

Auch wenn der Kleine Panda (oder auch Roter Panda) nicht im Berliner Zoo gehalten wird, so unterstützt der Zoo in Kooperation mit dem Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) finanziell das vom WWF getragene Projekt Kleiner Panda. Seit 1999 versucht der WWF, den Bestand des Roten Pandas in der östlichen Himalayaregion in Nepal, Bhutan und Indien zu sichern und konnte das Projekt 2005 auf die Indische Region Sikkim ausweiten.

Ein wichtiger Teil der Projektarbeit ist der Kontakt mit der Bevölkerung

Um dem Bestandsrückgang durch Lebensraumverlust entgegenzuwirken, versucht das Projekt des WWFs, alternative Einkommensquellen für die Menschen zu entwickeln und so den Druck auf die verbliebenen Wälder zu verringern. Mit dem Ziel, den Rückgang des Bestandes aufgrund illegaler Jagd auf das Fell des Katzenbären zu verringern, versucht das Projekt, die lokale Bevölkerung über den Schutz der Kleinen Pandas aufzuklären und sie als Unterstützer bei der Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen zu gewinnen.