Der Zoo Berlin bekommt ein junges Panda-Pärchen

Am 26. April reisten Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem, der zoologische Leiter Dr. Ragnar Kühne sowie der Geschäftsführer des Architekturbüros dan pearlman Erlebnisarchitektur Kieran Stanley nach Peking. Ziel der Reise waren erste Gespräche über den Umzug von einem Pandabären-Pärchen nach Berlin.

Gleich nach Ankunft in Peking begannen die Gespräche mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) und der State Forestry Administration (SFA). Die Gespräche verliefen positiv. Inhalt waren vorwiegend die allgemeinen Vertragsbedingungen, wie die Finanzierung und Haltung der Pandas.

Die beiden Panda-Aufzucht-Stationen Dujiangyan panda base und Chengdu panda base wurden direkt im Anschluss an die Gespräche in Peking besucht. Die Zoo-Delegation präsentierte die Pläne für die neue Berliner Panda-Landschaft, die bei den Chinesen großen Anklang fanden. Auch wurden mit den Experten vor Ort Haltungsbedingungen für Pandas diskutiert.

„Wir hatten sehr konstruktive Gespräche in Peking. Von chinesischer Seite besteht großes Interesse am Panda-Umzug – als Termin könnte Sommer 2017 realisiert werden. Die Finanzierung des Panda-Pärchens war ein wichtiger Punkt auf unserer Agenda. Hierüber wird noch zu verhandeln sein. Wir möchten gern einen Teil der Summe kompensieren, zum Beispiel durch die direkte Finanzierung eines Artenschutzprojektes in China bzw. wissenschaftlicher Arbeit im Zusammenhang mit der Pandazucht,“ so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Welche Pandas genau der Berliner Zoo erhält, bleibt noch offen. Sicher ist, dass es ein zuchtfähiges, junges Pärchen sein wird.

Im nächsten Schritt wird der Zoo seine Vorstellungen bzgl. der Finanzierung nach China schicken.

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