Berliner Panda-Plan wird konkreter

Welche Bambussorten den Großen Pandas am liebsten sind, sogar wie dick ein Bambusstamm sein sollte, damit sie dem seltenen Bambusbären schmecken, haben der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Bruckmann und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem auf ihrer China-Reise vom 13. bis 17. Oktober erfahren. Der Aufsichtsratsvorsitzende und der Zoodirektor hatten die lange Reise angetreten, um zunächst in Peking die abschließenden Vertragsgespräche mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) und der State Forestry Administration (SFA) zu führen und später in Chengdu die Panda-Aufzucht-Station zu besuchen.

„Auf der Agenda standen die letzten Vertragsverhandlungen und die Abstimmung der Gehegedetails. Welches Pandapärchen es tatsächlich sein wird, werden wir erst bei Vertragsunterzeichnung in den nächsten Wochen entscheiden“, verrät Dr. Andreas Knieriem. „Aktuell wird die Baustelle vorbereitet, so dass wir schnellstmöglich mit dem Bau der sehr attraktiven 5.280 m² großen Panda-Landschaft beginnen können.“

„Nach den Vertragsgesprächen freuen wir uns noch mehr auf den Spatenstich im November 2016“, schwärmt Frank Bruckmann. „Dem Einzug der Pandas steht nun nichts mehr im Wege und die Besucher unseres Zoos können sich schon jetzt darauf freuen, die Pandas im Sommer 2017 begrüßen zu dürfen. Bis dahin wird weiterhin ein intensiver Austausch zwischen Berlin und Chengdu stattfinden“, verspricht der Aufsichtsratsvorsitzende.

Weitere Berliner Zoo-Mitarbeiter werden nach China reisen, um sich auf einer Konferenz für Pandazucht in Chengdu mit den chinesischen Kollegen auszutauschen. Dabei stehen die Haltung, Pflege und Zucht der Pandas im Mittelpunkt.

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