Willkommen, kleiner Hüpfer!

Nachwuchs bei den Roten Riesenkängurus

Mit einem großen Sprung hüpft das Känguru-Baby in die Berliner Weihnachtszeit! Am 20. Oktober hat das Jungtier zum ersten Mal aus Mamas Beutel geschaut. Das kalte Herbstwetter hatte ihm damals nicht gefallen. Kurzerhand entschloss sich der Knirps, die Welt noch ein Weilchen von Mamas Beutel aus zu beobachten – dort drinnen ist es warm und sicher. Wenige Wochen später kribbelte es dann wieder in den Känguru-Beinchen und das Känguru krabbelte aus Mamas Beutel. Das war am 2. Dezember – pünktlich zur Adventszeit. Die wollte sich der süße Hüpfer scheinbar nicht entgehen lassen.


Seitdem erkundet das kleine Beuteltier neugierig die Umgebung. Oder ärgert Papa Sidney. Der interessiert sich nämlich nur für Mama. Das ist bei Kängurus normal, denn sobald ein Känguru-Baby den Beutel verlässt, ist die Mutter wieder paarungsbereit. Papa Sidney wittert also seine Chance.

Vom Mini-Känguru zum Riesenkänguru

Riesig werden die Roten Riesenkängurus übrigens erst nach ein paar Monaten. Bei der Geburt ist das Känguru gerade einmal 2 Gramm schwer und so groß wie ein Gummibärchen. Es krabbelt durch das Fell der Mutter in den Beutel am Bauch, wo es Milch trinkt und die nächsten 8 Monate zu einem kleinen Känguru heranwächst. Erst danach traut es sich langsam hinaus.

Känguru-Familie im Zoo Berlin
Känguru-Baby verlässt zum ersten Mal den Beutel

Kängurus sind Weitsprungchampions

Das Känguru-Kind im Zoo Berlin ist zwar noch viel kleiner als die erwachsenen Kängurus, kann aber fast so gut springen wie die Großen. Kein Wunder, nahezu täglich ist Sprungtraining mit Mama angesagt. Wenn das junge Känguru einmal ausgewachsen ist, wird es bis zu 12 Meter weit springen können. Rote Riesenkängurus sind nämlich regelrechte Weitsprung-Champions – Und kommen dabei nicht einmal aus der Puste. Denn auch weite Känguru-Sprünge, verbrauchen nicht viel mehr Energie. Das liegt an einem elastischen Band in den Hinterbeinen der Tiere. Wenn das Känguru auf dem Boden aufkommt, spannt es sich, schnellt dann wieder zurück und katapultiert das Känguru nach oben – wie eine Feder. Ganz schön praktisch.

Schön, dass die Känguru-Anlage so riesig ist. Hier kann sich der Knirps nach Herzenslust austoben. Wenn es draußen kalt ist, kuschelt sich das Mini-Känguru aber doch lieber in Mamas Beutel. Ab und zu streckt es das Köpfchen heraus und beobachtet heimlich die Zoo-Besucher. Ein bisschen Spaß muss schließlich sein…

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