Ist da etwa jemand ein wenig lauffaul?

Nachwuchs bei den Kirk-Dikidiks im Zoo Berlin

Strahlender Sonnenschein in der Hauptstadt, doch Kirk-Dikdik-Nachwuchs Freddy ist so gar nicht nach antilopischer Leichtfüßigkeit. Seinen ersten Besuch auf der Außenanlage im Zoo Berlin startete er ganz gemütlich auf den Armen von Kurator Dr. Tobias Rahde.

„Der kleine Kirk-Dikdik-Bock war anfänglich relativ scheu und wollte den Stall partout nicht verlassen. Also haben wir dem Glück ein wenig auf die Sprünge geholfen und ihn sanft nach draußen getragen“, so Kurator Dr. Tobias Rahde.

Die erste Skepsis gegenüber der Außenanlage ist mittlerweile überwunden und Freddy ist kaum zu halten, wenn es an der Seite von Mama Nora und Papa Chrissi an die frische Luft geht. Bisher sind die Ausflüge auf die Koppel noch eine kleine Ausnahme, denn erst wenn die Temperaturen über 10 Grad steigen, wird „ausgeflogen“.

Mama und Papa Kirk-Dikdik

Mama Nora (geboren am 14.04.2007 im Zoo Berlin) und Vater Chrissi (geboren am 02.01.2008 im Zoo Hannover) sind geübte Eltern. Sie kümmern sich bestens um Freddy, der am 04. Januar 2016 geboren wurde. Insgesamt leben nun sechs Kirk-Dikdiks im Zoo Berlin.

Kirk-Dikdik - eine der kleinsten Antilopen

Die Tiere gehören zu den kleinsten Antilopen-Arten Afrikas und messen gerade einmal eine durchschnittliche Schulterhöhe von 30 bis 40 Zentimetern. Heimisch sind die zarten Paarhufer in Baum-, Busch- und Grassavannen sowie im steinigen Hügelgelände Afrikas. Ihre Population ist sehr dicht und stabil, sodass die Tiere gegenwärtig nicht als gefährdete Art gelten.

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