Tierische Märchencharaktere im zoologischen Fakten-Check

Weihnachten ist die Zeit der Märchen. Fernsehsender kramen alle Jahre wieder tief in den Archiven, um über die Feiertage Grimm‘sche Klassiker in die weihnachtlichen Wohnzimmer zu bringen. Zu jeder anderen Jahreszeit würde man über solch ein angestaubtes Programm die Nase rümpfen, doch zu Weihnachten lassen die Kindheitserinnerung an drei Haselnüsse für Aschenbrödel & Co. erst so richtig festliche Stimmung aufkommen.

Winter-Wunderland wie im Märchen
Kein Wunder, denn wenn Frau Holle es so richtig schneien lässt, Hänsel und Gretel am Lebkuchenhäuschen knuspern und Schneeweißchen und Rosenrot dem zottigen Bär neben dem warmen Herd den Schnee aus dem dicken Fell klopfen, kommen wir unserer Idealvorstellung von weißen Weihnachten ziemlich nahe. Die weichgezeichnete Märchenwelt lässt uns die graue Feiertagsrealität von Regen und Geschenke-Stress für einen kurzen Augenblick vergessen.

Magische Helden…
Böse Hexen, kauzige Zwerge, schöne Prinzessinnen und mächtige Könige gehören zum Standardinventar deutscher Märchen. Doch auch Tiere spielen regelmäßig eine Hauptrolle in den Geschichten. Während in internationalen und modernen Märchen oft Fabeltiere wie  Einhörner, Drachen und Phönixe auftauchen, sind in der klassischen Sammlung der Brüder Wilhelm und Jakob Grimm auch viele „reale“ Tiere zu finden. Hasen, Igel, Hunde, Mäuse, Füchse, Gänse, Bären, Raben, Esel, …. die Liste ist lang.

Wenn wir die anthropomorphe Fähigkeit des Sprechens einmal außen vor lassen, bleibt die Frage: Wie nah an der Realität sind die Darstellungen der Tiere in diesen Märchen wirklich?

…im Realitätstest
Dazu haben wir uns die häufigsten Vertreter in den populärsten Grimm Geschichten einmal genauer angesehen und die aufkommenden Fragen zu ihren märchenhaften Eigenschaften mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesen Tieren verglichen. Warum Traumprinzen nicht mehr auf einem weißen Pferd angeritten kommen, konnten wir leider nicht herausfinden…

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